Sind Tintenstrahldrucker heute noch wirtschaftlich?

Der Tintenstrahldrucker, der in fast allen privaten Haushalten lange Zeit die Vorherrschaft hatte, bevor er aller Voraussicht nach vom günstiger werdenden Laserdrucker verdrängt wird, hat eine lange Geschichte. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts reicht die Entstehungsgeschichte zurück. Das Problem war, dass die Mechanismen nicht so funktionierten, wie sich die Entwickler das vorstellten. Nicht immer war die Tinte dort auf dem Papier, wo man sie hin befohlen hatte. Drucker waren in den Anfängen ständig verschmutz, lieferten verschmierte Ergebnisse und von Farbe war hier keinesfalls eine Rede. In privaten Haushalten hatte damals niemand einen Drucker, zum einen aus Kostengründen, zum anderen auch deshalb, weil man kaum Computer privat nutzte. Außerdem waren die Ausmaße der Geräte ganz anderen Dimensionen unterlegen als heute. Die Entwicklungen standen natürlich nicht still, sodass Anfang der 70er Jahre erstmals wirklich funktionstüchtige Tintenstrahldrucker eingesetzt werden konnten. Das Verfahren wurde weiter ausgebaut. Top moderne und absolut hochleistungsfähige Drucker der modernen Generation, also mit Farbkartuschen, der Möglichkeit zum Fotodruck und anderen technischen Finessen findet man bei www.computerpool.de.

Die ersten Drucker, die man zu Hause einsetzen konnte, kamen von HP und Canon, die auch heute noch mit zu den Marktführern zählen. Natürlich gibt es Tintenstrahldrucker auch in Discountern, zum Beispiel von der Firma Aldi, die die Marke Medion vertreibt. Bis zum Jahr 1986 mussten sich die privaten Anwender übrigens noch gedulden, bis sie auch farbige Ausdrucke anfertigen konnten. Bis zum Jahr 1990 war der eigene Drucker keinesfalls eine Selbstverständlichkeit und auch danach waren die Preise immer noch recht hoch. Im Vergleich zu dieser Situation sind die Kosten für Gerät, Patronen und Papier heute verschwindend gering. Wirtschaftlich gesehen deutlich günstiger sind aber Lasergeräte, die durch den rapiden Preisstur in diesem Segment heute ebenfalls für jedermann erschwinglich sind. Wie auf Wikipedia erläutert gibt es beim Tintenstrahldrucker verschiedene Druckverfahren, die sich im Ergebnis für den Anwender aber nur minimal unterschieden.

Ob man heute mit einem Tintenstrahldrucker noch wirtschaftlich arbeiten kann, ist nicht pauschal zu beantworten. In einer Behörde, in einem Büro mit hohem Druckaufkommen, aber auch im Privathaushalt mit mehreren Nutzern kann ein Tintenstrahldrucker kaum noch punkten. Die teuren Patronen, die deutlich langsamere Geschwindigkeit pro Seite, die sich auch beim Schwarz-Weiß Druck bemerkbar macht, sind deutliche Minuspunkte für diese Modelle. Ein Laserdrucker lohnt sich allerdings nicht, wenn man nur alle heiligen Zeiten einmal etwas ausdrucken möchte. Die Frage ist, aber, ob dann nicht die Druckerpatronen ohnehin immer wieder austrocknen, ohne richtig benutzt worden zu sein. Es ist schwierig, eine genaue Abgrenzung zu schaffen, für wen sich ein Tintenstrahldrucker wirklich lohnt und ab wann es besser ist, vor allem aus wirtschaftlichen Gründen einen Laserdrucker anzuschaffen. In sehr vielen Fällen wird die Beratung wohl für einen Laserdrucker stimmen, da die Kosten im Vergleich zu vor wenigen Jahren wirklich sehr viel geringer sind. Die Toner Cartridges kosten zwar mehr, als die Patronen selbst des teuersten Druckers; dafür ist die Leistung im bezug auf die Zahl der ausgedruckten Seiten auch erheblich höher.

Wer sich nun für den Tintenstrahldrucker entschieden hat, hat sehr viele Modelle in allen verschiedenen Preislagen und Ausstattungen zur Auswahl. Um hier einen Überblick zu erhalten, kann man hier vergleichen. Nach festen Kriterien wurde hier beurteilt, wie die einzelnen Bereiche der verschiedenen Modelle zu bewerten sind. Das Hauptaugenmerk lag bei diesen Tests auf der Qualität der ausgedruckten Fotos beziehungsweise Texte. Natürlich erfährt man hier auch etwas über das Tempo des Druckers, über die Ausstattung und die Druckkosten, die in manchen Fällen aber als Kriterium hinten anstehen, weil zum Beispiel hochwertige Fotos viel wichtiger sind. Jeder Anwender muss für sich alleine die Entscheidung zwischen Laser und Tintenstrahl treffen und sich dann jeweils nach Abwägung aller Vor- und Nachteile ein passendes Modell aussuchen.